Sie haben angegeben, dass bei Ihnen eine Schlafapnoe diagnostiziert wurde. Fettleibigkeit scheint eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der obstruktiven Schlafapnoe zu sein. Tatsächlich wird die Häufigkeit der obstruktiven Schlafapnoe in der Allgemeinbevölkerung auf etwa 5–25 % geschätzt, bei fettleibigen Personen jedoch auf bis zu 45 %. Dabei spielt der Ort der Körperfettansammlung eine entscheidende Rolle. Die Anhäufung von Körperfett im Nacken und am Bauch sind die wichtigsten Risikofaktoren. Die Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe umfasst mehrere Maßnahmen wie z. B. positiven Atemwegsdruck, die Verwendung von Schnarchschienen und in schweren Fällen auch chirurgische Eingriffe. Die Behandlung der Fettleibigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der unterstützenden Maßnahmen, da eine Gewichtsabnahme die Symptome der Schlafapnoe verbessern kann.
Die Leitlinien empfehlen: Wenn die Teilnahme an einem umfassenden Programm zur Gewichtsreduktion nicht zu einer Gewichtsabnahme geführt hat, sollte anstelle der Diät eine bariatrische Operation erwogen werden (bei Patient:innen mit einem BMI ≥35).
TIPPS:
- Vermeiden Sie Alkohol, Nikotin und sedierende Medikamente!